Eine kleine Idee wie man das Gemeingut Pflanze gemeinschaftlich nutzen und weiterentwickeln kann.

Wir dachten uns nun, statt über Henne oder Ei zu diskutieren, fangen wir einfach mal an. Nahrungsmittelpflanzen darf man nur verkaufen, wenn man eine Anmeldung nach dem Saatgutverkehrsgesetz macht. Zierpflanzen, die ja auch zum ererbten Kulturgut gehören dürfen ohne Anmeldung frei gehandelt werden. Genauso, wie Sie Ihrer Katze oder dem Kaninchen das bei ihnen geboren wird einen Namen geben können, dürfen Sie auch einem Rosensämling einen Namen geben. Während Sie das Kaninchen aber nur einmal verschenken können, kann man die Rosensorte veredeln oder mit Stecklingen vermehren und verbreiten. Alle Rosenvermehrer tun das bereits, neben den Lizenzsorten, für die man den Züchtern Gebühren bezahlt, hat man immer auch freie Sorten. Teils ältere, die gezüchtet wurden als Lizenzen für Pflanzen noch gar nicht Usus waren, aber auch neuere, die Hobbyzüchter oder kleine Gärtnereien gezüchtet haben. Da diese kein Geld haben, um dafür Werbung zu machen bleiben sie oft wenig bekannt und werden eher als Freibier betrachtet. Wir möchten nun zwischen diesen zwei Extremen die Open Source Idee hier auch für Pflanzen einführen. Eine Creative Commons Lizenz für Pflanzen. Die Nutzung bleibt Gemeingut, wird aber geregelt. Hier finden Sie demnächst den Entwurf einer solchen Lizenzvereinbarung, die jeder benutzen kann. (Übrigens die Inhalte dieser Website stehen auch unter cc-lizenz. Dürfen sie gerne benutzen und weitergeben!)

Der nächste Schritt wird dann eine Liste von Rosensorten sein, die alle auf diese Weise genutzt werden können. Die Weitergabe dieser Informationen soll verknüpft werden mit einer freiwilligen Abgabe der Pflanzenvermehrer. Wer Pflanzen verkauft, gibt einen Obolus, der über unseren Verein den ursprünglichen Züchtern zurückgegeben wird um neue Züchtung zu finanzieren. Eigentlich ganz einfach: wenn jemand Ihrem Kind ein Kaninchen schenkt, und Sie genug Kohl in ihrem Garten hätten, dann könnten Sie doch auch gerne dem Kaninchenzüchter ein paar Köpfe für seine Kaninchen überlassen, oder?

 

The future is not some place we are going to, but one we are creating.
The paths to it are not found, but made. And the activity of making them changes both: the maker and the destination.
Peter Ellyard

 

Die Zukunft ist nicht ein Platz zu dem wir gehen, sondern einer den wir selbst gestalten.
Die Wege dahin werden nicht gefunden, sondern gemacht. Und die Aktivität des Tuns verändert beide: die Machenden und das Ziel.

News

24.02.2014 Die ersten Mitgliedsbetriebe sind unter Bezugsquellen gelistet.

20.01.2014 Demoversion der Webseite V1 geht online


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